Allgemein Bauen in Anapa

Das Haus bekommt Wände – Update Hausbau Nr. 2

Außenwände - ein Ziegel nach dem anderen

Wenn das Fundament erstmal steht, geht der Hausbau gut voran, denn Wände hochziehen geht eigentlich ganz schnell.

Nachdem Anfang August aber unbeschreibliche Regenmengen vom Himmel gekommen sind, musste erstmal Pause eingelegt werden. Ein paar Tage Sonnenschein haben zum Glück ganz schnell Abhilfe geschafft. Sobald das Grundstück einigermaßen wieder trocken war, konnte es mit Sonnenschein und voller Kraft wieder vorangehen.

Ziegelsteine wurden in unbeschreiblichen Mengen auf dem Fundament verteilt. Eine Mannschaft aus vier Mauerer legte los und stapelte einen Ziegelstein nach dem anderen. Zuerst wurden die Außenwände und das Sichtmauerwerk gelegt. Dahinter kam dann die Wärmedämmung und Hohlblocksteine aus Leichtbeton. Die, wie ich gelernt habe, ein faszinierender Baustoff der modernen Zeit sind. Eine Symbiose aus Natur und moderner Technologie. Schallschutz, Wärmeschutz und möglichst wenig giftige Ausdunstungen. Hat uns überzeugt und im Ergebnis uns 49cm dicke Außenwände geschaffen. Damit sollte es warm genug im Winter und kühl genug im Sommer bleiben.

Schon sehr bald zeichneten sich die ersten Umrisse ab. Nach ca. einer Woche wurden auch die Öffnungen für die künftigen Fenster und Türen sichtbar.

Während Eduard ziemlich häufig auf der Baustelle ist und jede noch so kleine Veränderung mitbekommt, schaue ich nur selten vorbei. Die Veränderungen die man dann wahrnimmt, sind aber umso größer. Insbesondere nachdem man monatelang nur den Baggern dabei zusehen konnte, wie sie das Grundstück auf den Kopf gestellt haben ist es toll zu sehen, dass aus einer Baustelle langsam ein Zuhause wird.

Deckenplatte - wir haben fast ein Dach über dem Kopf

Das Häuschen nimmt mit jedem Tag immer mehr Gestalt und Form an. In den letzten Wochen wurde ein Teil der Innenwände hochgezogen, was einen Teil der künftigen Aufteilung bereits offenbart hat. Die nicht tragenden Innenwände, kommen erst nach Fertigstellung der Deckenplatte hinzu. Auf das Endergebnis müssen wir noch etwas warten.

Die Erstellung der Schalung für die Deckenplatte war ein Akt für sich. Wieder wurde einiges an Holz und Eisen auf das Grundstück gebracht und nach und nach auf das Dach getragen. Durch die vielen Stützbalken wurde aus dem geräumigen Inneren des Hauses ein Labyrinth. Aber wenn es hilft, dass die Decke nicht runterkracht, dann soll es so sein.

Nach ca. zwei Wochen war die Schalung fertig und bevor der nächste Regen kam, wurde noch schnell die Deckenplatte gegossen. Am nächsten Tag kam auch tatsächlich etwas Regen runter, welcher aber zum Glück nicht mehr ins Haus konnte. Die Deckenplatte wurde dadurch auch schön regelmäßig und ohne Risse trocken.

Wie geht es nun weiter auf der Baustelle?

Jetzt heißt es wieder warten, bis die Decke fest genug ist, dass die Schalung wieder abgebaut werden kann. Anschließend geht der Hausbau damit weiter, dass die übrigen Wände, das Dach und die Fenster dran sind. Dann ist das Haus fast für den Winter bereit. Da werden wir es hoffentlich ganz bald einheizen und trocknen können. Bis dahin wird noch einiges an Arbeit nötig sein, aber ich träume schon mal…

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